12 Dez.

Wird der 5-Minuten-Takt zwischen Duisburg und Dortmund je Wirklichkeit?

Bus- und Bahnverkehr im Ruhrgebiet erfüllen nicht im Ansatz die Anforderungen, die eine Metropole an den Nahverkehr stellt. Das Netz ist lückenhaft, die Infrastruktur häufig marode, auf die Pünktlichkeit von Bussen und Bahnen kann man sich nicht verlassen. Bochum ist leider keine Ausnahme. Was muss sich ändern?

Das Nahverkehrsangebot in Bochum wird auch in der neusten Studie der Agora Verkehrswende als ungenügend bewertet (ÖV-Atlas Deutschland). Auch in der Stadt im Herzen des Reviers sind die Lücken im Nahverkehrsnetz groß, halbwegs dichte Taktungen gibt es nur auf den wenigen Hauptverkehrslinien.

Ohne dicht getaktete Hautschlagader kein metropolengerechter Nahverkehr

Doch was würde ein flächendeckendes, dicht getaktetes städtisches Nahverkehrsnetz in Bochum bringen, wenn es schon an einer dicht getakteten Hauptverkehrslinie Duisburg – Mülheim – Essen – Bochum – Dortmund fehlt und sie auch für die Zukunft weder geplant schon nicht in Sicht ist. Bisher gibt es nicht mehr als eine „Vision“. Die besteht bisher darin, irgendwann, vielleicht bis 2030, mit dem RRX einen 15 Minuten-Taxt zwischen Köln und Dortmund zu realisieren. Denn selbst das gibt es heute nicht. ÖPNV-Kunden auf der Ruhrlinie zwischen Duisburg und Dortmund sind schon froh, wenn sie mal nicht 30 Minuten auf die nächste Bahn warten müssen.

Die Vision „15-Minuten-Takt“ ist unambitioniert, unzeitgemäß und zementiert die Rückständigkeit des Ruhrgebiets in Sachen Nahverkehr. Dabei will das Ruhrgebiet doch eigentlich so gerne Metropole sein, ist aber weder willens noch in der Lage die grundsätzlichen Anforderungen für ein metroplengerechtes Nahverkehrsnetz zu erfüllen. Erfolgreiche Millionen-Metropole, in denen die Hauptschlagadern des ÖPNV nicht mindestens im 5-Minuten-Takt fahren, gibt es sonst in Europa und der Welt nicht. Wie sollen die Nahverkehrsnetze der Städte an der Hauptlinie funktionieren und mit Kunden versorgt werden, wenn man zwischen den Zentren der Metropole mehr schlecht als Recht hin und her kommt?

Verlässlich- und Pünktlichkeit sind im Ruhrgebiet ungenügend

Zu allem Überfluss ist nicht nur die ÖPNV-Taktung zwischen den Städten des Ruhrgebietes schlecht, es fehlt zudem an Verlässlichkeit und Pünktlichkeit. Ständige Störungen führen ständig zu Verspätungen, Zugausfällen und entnervten Kunden. Die Verantwortlichen haben die Kontrolle über den Bahnverkehr verloren. Das Ruhrgebiet ist nicht mehr in der Lage einen verlässlichen Schienenpersonennahverkehr anzubieten.

Die Netzinfrastruktur ist marode und überaltert, die Strecken sind überbelegt und die Zuständigen mit dem Betrieb überfordert. Ständig wiederkehrende Stellwerkschäden, eine verschlafene Digitalisierung bei der Steuerungstechnik, sowie übermäßig verknüpfte Fahrpläne ohne Reserven, bei denen selbst kleinste Störungen bereits das ganze Netz im Nah- und Fernverkehr in wesentlichen Teilen zum Absturz bringen, belegen immer wieder die gravierenden Unzulänglichkeiten des Bahnsystems im Ruhrgebiet.

Bei den meisten Linien wird im Schienennahverkehr des Ruhrgebiets mit Mühe und Not nur ein Pünktlichkeitsquote von 70 bis 80% erreicht. Gute Nahverkehrsnetze streben Quoten von 95% und mehr bei deutlich dichterer Taktung an. Die Verantwortlichen bekommen die Probleme seit Jahren nicht in den Griff. in letzter Zeit wird es eher schlechter. Der aktuelle Zustand ist unerträglich, auch ist keine nennenswerte Besserung in Sicht. Das aktuelle Betriebskonzept ist weder erfolgreich noch funktioniert es, die Zuständigen sind den Aufgaben nicht gewachsen.

Eine grundlegende Neuorientierung ist erforderlich

Diese Erkenntnis ist bitter, aber es wird Zeit, dass sich die Verantwortlichen, insbesondere jene aus der Politik eingestehen, dass das Konzept, wie Nah- bzw. Bahnverkehr heute im Ruhrgebiet betrieben wird, krachend gescheitert ist. Ein grundlegender Neuanfang ist erforderlich, die bisherige Strategie ist offensichtlich ungeeignet, die bestehenden Problem in den Griff zu bekommen.

Für einen Neuanfang gilt es ein Grundproblem aufzulösen. Ein Verkehr- von Fern und Nahverkehrszügen auf den gleichen Streckenabschnitten ist im dicht besiedelten Ruhrgebiet zu störanfällig, die Komplexität der Verknüpfungen und gegenseitigen Abhängigkeiten nicht beherrschbar. Fern- und Nahverkehr müssen getrennt werden, beide benötigen von Köln bis Dortmund eigene voneinander getrennte Gleiskörper. Diese zu schaffen, bedeutet Milliardeninvestitionen. Doch es gibt keine Alternative, die Lösung, beide Verkehre über gemeinsame Gleise zu leiten, ist.

Separate eigene Gleiskörper für Nah- und Fernverkehr bedeutet aber auch, dass über die Ruhrschiene zwischen Duisburg und Dortmund so gut wie kein Fernverkehr mehr fließen sollte. Der Fernverkehr aus Frankfurt, Brüssel oder Amsterdam sollte in Duisburg oder Düsseldorf enden, der aus Hamburg oder Berlin in Dortmund. Fernverkehrszüge sollten das Ruhrgebiet zukünftig umfahren oder ohne Halt zwischen Duisburg und Dortmund durchfahren. Dafür aber müssen Nahverkehrszüge auf der Ruhrlinie Duisburg – Mülheim – Essen – Bochum – Dortmund pünktlich im 3 bis 5 Minuten-Takt verkehren.

Mögliches Rückgrat des Ruhrgebietsnahverkehrs eine Ring- und Achtlinie

Einen Vorschlag wie das angedachte Konzept funktionieren könnte, haben die STADTGESTALTER bereits Anfang 2020 gemacht (Eine Ring- und Achtlinie für das Ruhrgebiet). Die Idee, das Rückgrat des ÖPNV des Ruhrgebiets bildet eine Nahverkehrstrasse in Form einer Acht. Im Norden über Oberhausen Gelsenkirchen und Herne, im Süden über Hagen, Wuppertal und Düsseldorf, und in der Mitte über die Ruhrlinie. Mit diesem Konzept würden die Fernzüge zwar nicht mehr direkt in Mülheim, Essen und Bochum halten, dafür aber sind die Bahn- und Nahverkehrskunden aufgrund der dichten Taktung erheblich schneller in Duisburg oder Dortmund. Für die allermeisten Fahrgäste würden sich die Fahrzeiten verkürzen im Nahverkehr würde eine ganz neue Qualität erreicht.

Dicht getaktete Ruckgratlinien sind die Voraussetzung für erheblich mehr Kunden im Nahverkehr

Über eine sehr dicht getaktete Linie, die alle Großstädte des Ruhrgebiets miteinander verbindet, würden Massen von Fahrgästen in die lokalen Nahverkehrsnetze der Städte gepumpt. Diese Kunden würden es wiederum für die Städte attraktiv machen die Kapazität ihrer Nahverkehrslinien zu erhöhen, die Takte zu verdichten und zusätzliche Linien im Netz anzubieten. Letztlich ist der 3 bis 5-Minuten-Takt auf der Ruhrlinie der Schlüssel dafür, die Kundenzahlen im ÖPNV des Ruhrgebiets zu verdoppeln. Diese Maßnahme ist unabdingbar, sie ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Nahverkehr im Ruhrgebiet. So lange Politik und Städte des Ruhrgebiets das nicht erkennen und diese Maßnahme nicht auf Platz eins der Liste der dringend umsetzbaren ÖPNV-Projekte stellen, bleiben alle Absichtserklärungen, den Bus- und Bahnverkehr im Revier endlich nach vorne bringen zu wollen, nur inhaltslose Phrasen.

Für eine Wende im ÖPNV des Ruhgebiets ist also erforderlich, dass sich die Politik das Scheitern der bisherigen Verkehrspolitik im Bahnverkehr des Ruhrgebiets eingesteht und den Weg für einen Kurswechsel frei macht. Zukünftig sollte also die strikte Trennung der Gleiswege von Fern- und Nahverkehr das Ziel sein sowie ein 3 bis 5 Minuten-Takt auf den Schienentrassen, die die Großstädte des Ruhrgebiets verbinden. Ohne diesen radikalen Kurswechsel, wird der ÖPNV im Ruhrgebiet nie die Anforderungen eines metroplengerechten Nahverkehrs erfüllen können,

02 Jan.

Eine Ring- und Achtlinie für das Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet braucht dringend ein leistungsfähiges öffentliches Nahverkehrsnetz wie es sonst in europäischen Großstädten und Metropolen schon lange Standard ist. Über dieses Ziel sind sich eigentlich alle einig. Um das Ziel zu erreichen wird allerdings wenig bis gar nichts getan.

Der Takt des RRX ist nicht metropolengerecht

Zwar soll bis 2035 die Infrastruktur für ein besseres Regionalbahnnetz aufgebaut werden (VRR-Nahverkehrsplan 2014), damit in 15 Jahren sogenannte RRX-Züge die großen Städte des Ruhrgebietes im 15 Minuten-Takt verbinden. Doch der Standard der heute in Metropolregionen üblich ist, wird auch mit dieser Verbesserung des Nahverkehrsnetzes nicht halbwegs erreicht. In Metropolen liegen die Takte der Züge, die die Hauptstationen verbinden, bei 5 Minuten und weniger. Sollen die Einwohner des Ruhrgebietes zukünftig einen wesentlichen Teil (25-30%) ihrer Weg mit dem ÖPNV zurücklegen, dann muss auch im Ruhrgebiet in 20 Jahren ein solcher Takt erreicht werden

Auch werden die RRX-Linien nicht alle Städte des Ruhrgebietes direkt miteinander verbinden, viele Städte hängen an unterschiedlichen Linien und werden sich auch weiterhin nicht ohne Umsteigen und nicht in einem dichtem Takt erreichen lassen. Die Haupt RRX-Linie durchquert das Ruhrgebiet in Ost-West-Richtung. Städte, die nicht an der Achse Köln bis Hamm liegen, sind nur mit Abstrichen zu erreichen.

Es fehlt eine Ringlinie, die die fast alle Großstädte des Ruhrgebiets verbindet

Es fehlt eine Linie, die (fast) alle wesentlichen Städte des Ruhrgebietes miteinander verbindet. Und die damit das Rückgrat des ruhrgebiets-internen Verkehr übernehmen könnte. In Städten wie Berlin, London oder Tokio übernimmt diese Funktion eine Circle-Line oder Ringlinie, an derdie wichtigsten Bahnhalte liegen. Im Ruhrgebiet wäre das insbesondere die Hauptbahnhöfe der Großstädte.

Fast alle Nahverkehrsnetze der Städte sind im Ruhrgebiet auf den jeweiligen Hauptbahnhof als zentralem Anlaufpunkt ausgerichtet, zu ihm führen die meisten städtischen Straßenbahn-, Stadtbahn- und Buslinien und von dort gehen sie ab. Entsprechend wichtig ist eine schnelle und dicht getaktete Linie, die die allermeisten Hauptbahnhöfe des Ruhrgebietes direkt verbindet und diese ohne Umsteigen erreichbar sind.

Linie auf eigener, unabhängiger Trasse

Die Leistungsfähigkeit des Nahverkehrsnetzes des Ruhrgebietes könnte mit einer Ringlinie als Rückgrat massiv gesteigert werden. Voraussetzung ist, dass diese Linie unabhängig von sonstigem Regional- und Fernverkehr auf einer eigener Trasse fährt und schnelle Züger eingesetzt werden, die zuverlässig in hohem Tempo die Halte der Ringlinie zuverlässig miteinander verbinden können.

Lösung – eine Ring- kombiniert mit einer Achtlinie

Denkbar ist die Kombination einer klassischen Ringlinie mit einer Linie, die eine Acht fährt (Linienplan Ring- und Achtlinie). Die Achtlinie (Orange Linie) verbindet alle Städte auf der Ruhrstrecke zwischen Duisburg und Dortmund mit den Städten auf der Emscherstrecke zwischen Oberhausen und Herne im oberen Kreis der Acht und und im unteren Kreis der Acht die Städte der Ruhrlinie mit denen zwischen Düsseldorf und Hagen. Darüber hinaus werden alle Städte, außer denen, die auf der Ruhrlinie zwischen Duisburg und Dortmund liegen, durch eine klassische Ringlinie (Grüne Linie) verbunden.

Bahnliniennetz Ruhrgebiet – Grün: Neubauten für Ring- und Achtlinie

Das vorgeschlagene System erschließt wesentliche Teile des Ruhrgebietes, ergänzt um Düsseldorf und Wuppertal. Mit der Achtlinie würden 4,237 Mio. Menschen verbunden, die entlang der 28 Halte der Linie wohnen. Beide Linien, orange und grün, könnten in einem 4-Minuten-Takt verkehren. Jeder der 28 Halte würde also alle 4 Minuten in jede Richtiing durch einen Zug er orangen oder grünen Linie angefahren. Auf diese Weise wären alle Städte der Ruhrstrecke zwischen Duisburg und Dortmund direkt im 4-Minuten-Takt verbunden. Alle anderen Städte wären untereinander aller 4 Minuten, alternierend direkt oder mit einmal Umsteigen am gleichen Bahnsteig von der orangen zur grünen Linie oder umgekehrt zu erreichen.

Das beschriebene System hat insbesondere folgende Vorteile:
1. Durch die Acht- und Ringlinie verkürzen sich zum einen die Fahrtzeiten zwischen vielen Städten deutlich (Fahrzeiten auf Ring- und Achtlinie).
2. Auf vielen Verbindungen entfallen Umstiege zwischen Ruhrgebietsstädten. Sofern Umstiege doch erforderlich sind, verkürzen sich die Wartezeiten in vielen Fällen erheblich.
3. Wenn die Fahrgäste einen Halt an der Achtllinie erreichen, warten sie im Schnitt nicht länger als 2 Minuten auf die nächste Bahn. Fahrgäste müssen also nicht auf den Fahrplan achten, die 4. Nahverkehrsbetriebe müssen ihr System nicht auch den Fahrplan der Regionallinien takten.
4. Da Acht- und Ringlinie auf eigener Trasse ohne andere Verkehre fahren, werden diese extrem zuverlässig und pünktlich sein.
5. Aufgrund der hohen Leistungsfähigkeit, dem dichten Takt und dem entsprechenden Komfort spülen Acht- und Ringlinie massiv Fahrgäste in die Nahverkehrsnetz der Städte mit Halten entlang der Linien.

Anbindung Fernverkehrslinien

Zu überlegen ist, ob Fernverbindungen, die nicht durch das Ruhrgebiet geführt werden, sondern hier starten und enden, zukünftig zentral nur noch die Bahnhöfe Duisburg und Dortmund anlaufen.

Anbindung wichtige Regionallinien (Express-Linien)

Wichtige Regionalbahnen, die Städte außerhalb des Ruhrgebietes anschließen, müssen, wenn es Ring- und Achtlinie gibt, ebenfalls nicht mehr das gesamte Ruhrgebiet durchqueren. Sie können an einem Halt der Ring- und Achtlinie starten und enden (Linienplan Ring- und Achtlinie). So könnten z.B. folgende Expresslinien an diese Ring- und Achtlinie angebunden werden:
Arnheim Express: Oberhausen
Münsterland Express: E-Dellwig, Essen
Münster-Osnabrück Express: Bochum, Wanne-Eickel
Hamm-Bielefeld-Paderborn Express: Dortmund
Niederrhein Express: Duisburg
Neuss-Mönchengladbach-Aachen Express: Düsseldorf
Köln-Bonn Express: Düsseldorf
Westfalen Express: Hagen
Sauerland Express: Hagen

Somit vereinfacht und entflechtet die Ring- und Achtlinie das Nahverkehrsnetz erheblich. Für die meisten überregionalen Nahverkehrslinien gilt damit bei Reisen im Ruhrgebiet folgendes Prinzip: 1. Mit dem städtischen Nahverkehr zu einem Anschlusshalt der Ring- und Achtlinie, 2. auf der bis zur Zielstadt oder zum Umsteigehalt zu Fern- und regionalen Expresslinien und 3. weiter im örtlichen Nahverkehrsnetz oder mit Anschlusslinie im Fern- oder regionalen Expressverkehr.

Bis Olympia 2032 in Ruhrgebiet und Rheinland muss alles fertig sein

Das Ruhrgebiet bewirbt sich gemeinsam mit dem Rheinland für 2032 für die olympischen Spiele. Politik und die Städte sollten gemeinsam das Ziel haben bis dahin auch im Ruhrgebiet ein leistungsfähiges öffentliches Nahverkehrsnetz wie es sonst in europäischen Großstädten und Metropolen üblich ist, aufzubauen. Ein Bewerbung ist nur sinnvoll, wenn diese bewirkt, dass Bund und Land die erforderlichen Mittel für ein entsprechendes Nahverkehrsnetz bereitstellen.

Der Bau eine solchen Netzes dauert mindestens 15-20 Jahre. Das bedeutet wir müssen jetzt einen Plan erarbeiten wie das Netz im Ruhrgebiet im Jahr 2032 aussehen soll und wir müssen in spätestens 2 Jahren beschlossen haben, wie auf welche Weise wir das Nahverkehrsnetz ausbauen um das genannte Ziel zu erreichen.

Der Zeitplan ist extrem knapp. Denn bisher gibt es weder Ziel noch Plan, geschweige denn gibt es Beschlüsse zu Maßnahmen wie man das Ziel auch nur im Ansatz erreichen kann. Alle reden von der Verkehrswende, der ernsthafte Wille diese wirklich zu bewerkstelligen, ist bisher im Ruhrgebiet leider nicht zu spüren. Es liegen nicht mal Vorschläge vor, wie die gesetzten Ziele erreicht werden sollen.

Der dargestellte Vorschlag ist eine Möglichkeit das gesetzte Ziel zu erreichen, vielleicht gibt es bessere und kostengünstigere, mit denen das Ruhrgebiet ggf. sogar schneller zum Ziel kommt. Wichtig ist, dass wir im Ruhrgebiet uns endlich ernsthaft zu dem Ziel bekennen bis 2032 unser öffentliches Nahverkehrsnetz auf einen Stand zu bringen, wie er sonst in europäischen Großstädten und Metropolen schon lange üblich ist und einen Plan entwickeln wie das ÖPNV-Netz, das diese Bedingungen erfüllt, 2032 aussehen wird. Das beinhaltet die Erkenntnis, dass das RRX-Konzept nicht im Ansatz ausreicht das gesetzte Ziel zu erreichen.