16 Jun

Vorschlag um Dieselfahrverbot auf der Herner Straße zur verhindern

Auf der Herner Straße werden die Grenzwerte für Stickstoffdioxid seit Jahren deutlich überschritten. Im März hat daher die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Stadt Bochum bzw. die Bezirksregierung verklagt. Weil der Stadt ein schlüssiger Plan fehlt, wie Stadt sicherstellen will, dass die Grenzwerte schnellst möglich eingehalten werden. Ein Dieselfahrverbot auf der Herner Straße ist kaum mehr abzuwenden. Die STADTGESTALTER machen jetzt einen einfachen Vorschlag, wie das Verbot doch noch abgwendet werden könnte.

NO2-Belastung nimmt an Herner Straße seit dem Neubau 2015 wegen dem zunehmende Abkürzungsverkehr von der A40 zur A43 zu

Während die Stickstoffdioxidwerte deutschlandweit seit Jahren sinken, sind sie an der Herner Straße seit 2015 sogar noch gestiegen. 40 µg/m³ darf der Stickstoffdioxidwert im Jahresmittel nicht überschreiten, an der Herner Straße wurden 2017 im Jahresmittel 51 µg/m³ gemessen (Entwicklung Jahresmittelwerte NO2, Herner Straße, Deutschland)

14,7 Millionen Fahrzeuge befahren die Herner Straße jedes Jahr. Doch 38% des Verkehrs ist kein Stadtverkehr sondern Abkürzungsverkehr von der A40 zur A43 und umgekehrt (Mitteilung 20181384). Seitdem die Stadt die Herner Straße erneuert und dabei 4 volle Fahrspuren ohne Straßenbahngleis eingerichtet hat, ist die Straße erst richtig attraktiv geworden für den Abkürzungsverkehr, insbesondere auch den Schwerverkehr. Rund 2,5 Minuten sparen die Fahrzeuge, wenn sie durch Riemke fahren statt über das Autobahnkreuz Bochum (Grafik Abkürzungsverkehr).

Die Kritiker des 4-spurigen Neubaus der Herner Straße hatten darauf hingewiesen, dass sich durch den autofreundlichen Ausbau der Verkehr auf der Straße weiter erhöhen werde und sich die daraus resultierenden negativen Folgen besonders für Riemke weiter verstärken würden. Neben der erhöhten Schadstoffbelastung der Luft ist der fortschreitende Niedergang des Stadtteilzentrums von Riemke auffällig. Die in weiten Teilen der Straße ebenfalls deutlich über den Grenzwerten liegende Lärmbelastung führt dazu, dass die Häuser sich im Bereich zwischen A40 und A43 kaum vermieten lassen und sich zunehmend Anzeichen von Verwahrlosung erkennen lassen.

Dieselfahrverbot und Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 droht

Der 4-spurige Neubau war eine Fehlentscheidung, die sich im Nachhinein nur schwer korrigieren lässt und weitreichende Folgen wie das drohende Dieselfahrverbot nach sich zieht oder die im Rahmen des Lärmschutzaktionsplans vorgeschlagene Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 (Maßnahmen Lärmaktionsplan).

Die Deutsche Umwelthilfe verklagt die Bezirksregierung bzw. die Stadt, weil diese bisher keinen schlüssigen Plan vorgelegt hat, wie sie die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte schnellst möglich sicherstellen will.

Die Maßnahmen der Stadt zur Einhaltung der Grenzwerte sind unzureichend

Die bisher angedachten Maßnahmen der Stadt (Mitteilung 20181384) werden in ihrer Wirkung kaum ausreichen. Zudem verlangt die Berzirksregierung ein Konzept, dessen Umsetzung „schnellst möglich“ eine Einhaltung der Grenzwerte zur Folge hat.

Die Stadt will die Linie 354 in Zukunft mit Elektrobussen betrieben. Im Jahr legt der 354er Bus 11.366 Fahrten über die Herner Straße zurück, damit macht er nur 0,07% des Gesamtverkehrs aus. Diese Maßnahme kann somit keine messbare Wirkung in Bezug auf die bestehende Schadstoffbelastung entfalten.

Weiterhin schlägt die Stadt vor in die Herner Straße einen Mittelstreifen einzubauen und am Rand Mooswände aufzubauen, die die schädlichen Stickoxide aus der Luft filtern sollen.

Auch will die Stadt auf dem ehemaligen Unger-Gelände erneut einen Park & Ride–Parkplatz einrichten, obwohl schon der erste Versuch an mangelndem Interesse scheiterte. Solange das Parken mitten in der Innenstadt kaum teurer ist wie die Fahrt mit der U35 vom Park & Ride–Parkplatz in die Innenstadt, besteht auch weiterhin kein Anreiz ein solches Angebot zu nutzen.

Diese Vorschläge zeugen von einer gewissen Hilflosigkeit geeignete Maßnahmen zu finden, die das Problem nachhaltig lösen könnten. Auch die Anschaffung von 28 E-Fahrzeugen 2018/19 durch die Stadt wird kaum messbar zu einer Reduzierung der Schadstoffmengen beitragen können.

Das eigentliche Problem, den stadtfremden Abkürzungsverkehr über die Herner Straße zu unterbinden, können alle diese Vorschläge nicht lösen. Es besteht bereits ein Durchfahrtsverbot für LKW über 7,5t. Bewirkt hat dies allerdings bisher nichts. Da der Anliegerverkehr von dem Verbot ausgenommen ist, lassen sich Missachtungen in der Praxis kaum verfolgen.

Solange der Weg über die Herner Straße weniger Zeit in Anspruch nimmt als eine Fahrt über das Autobahnkreuz, wird man den Abkürzungsverkehr kaum stoppen können.

STADTGESTALTER schlagen einfache und schnelle Lösung vor um Abkürzung unattraktiv zu machen

An dieser Stelle setzt der Vorschlag der STADTGESTALTER an. Er hat das Ziel den Abkürzungsverkehr und damit den Schadstoffausstoss wie die damit verbundenen Folgebelastungen auf der Herner Straße schnellst möglich in einem signifikanten Ausmaß zu reduzieren.

Der Vorschlag sieht vor an der Autobahnausfahrt der A43 Riemke bei der Abfahrt das Fahren in Richtung Riemke zu unterbinden und nur noch eine Fahrt Richtung Herne zuzulassen. Ebenfalls soll eine direkte Auffahrt auf die Autobahn aus Riemke kommend nicht mehr möglich sein. Der Verkehr müsste zunächst die A43 unterqueren, bis zum 500 m entfernten Kreisverkehr Richtung Herne fahren und dann wieder zurück um erst dann auf die Autobahn auffahren zu können (Verkehrsführung, Vorschlag STADTGESTALTER). Wer von der A43 Richtung Riemke will, müsste den gleichen Weg über den Kreisverkehr in umgekehrter Richtung zurücklegen.

Dieser Umweg von rund 1.000m Länge würde die Fahrtzeit zwischen A43 und A40 um etwas mehr als 2 Minuten erhöhen und damit für den Abkürzungsverkehr durch Riemke unattraktiv machen. Bereits jetzt ist der Abkürzungsverkehr von der A40 in Richtung A43 beim Schwerverkehr um 12%-Punkte geringer als der Verkehr in umgekehrter Richtung (Abkürzungsverkehr), da der Verkehr nach Norden nicht direkt, sondern über eine zusätzliche Ampel über die Hofsteder Straße auf die Herner Straße fahren muss. Bereits dieser auf den ersten Blick geringfügig erscheinende Umstand führt offenbar zu einer deutlichen Reduzierung des Abkürzungsverkehrs.

Vorschlag könnte helfen die Schadstoffbelastung um bis zu 25% reduzieren

Für den Verkehr, der über die A43 nach Riemke oder von Riemke auf die A43 will, würde sich durch den vorgeschlagenen Umweg die Fahrtzeit um etwas mehr als 2 Minuten erhöhen. Dafür würde der Verkehr auf der Herner Straße zwischen A40 und A43 deutlich abnehmen. Ließe er sich um bis zu 25 %-Punkte senken, wären das im Jahr bis zu 3,65 Mio. Fahrzeuge weniger, also 10.000 pro Tag. In der Folge müsste auch die NO2-Belastung um 25 % sinken und der Grenzwert könnte zukünftig eingehalten werden. Ebenfalls würde sich das Lärmproblem deutlich reduzieren. Auch dem Stadtteilzentrum von Riemke würde die Reduzierung gut tun.

Ein kleiner Umweg könnte also eine große Wirkung haben und die drohenden Dieselfahrverbote abwenden. Zu prüfen wäre, ob es technisch möglich ist, den beschriebenen Umweg auf den Zeitraum von Montag bis Freitag zu beschränken.

Vorschlag lässt sich versuchseweise und kostengünstig umsetzen

Die Kosten für die Umsetzung des Vorschlages der STADTGESTALTER sind vergleichsweise gering. Die Sperrung der entsprechenden Auf- und Abfahrtsspuren sowie die Änderung der Beschilderung kann für einen bestimmten Zeitraum zunächst versuchsweise umgesetzt werden. Auf diese Weise ist es möglich zu verifizieren, ob sich die erhoffte Reduzierung des Abkürzungsverkehrs unter realen Rahmenbedingungen auch erreichen lässt.

Kann die Einhaltung der Grenzwerte langfristig auch durch andere Maßnahmen sichergestellt werden, ist es ohne Probleme möglich umgehend zu der aktuellen Verkehrsführung zurück zu kehren.

Wichtig ist, dass die geänderte Verkehrsführung von Anfang überwacht wird, um zu verhindern, dass diese systematisch von Verkehrsteilnehmern missachtet wird.

Die STADTGESTALTER werden ihren Vorschlag nunmehr zunächst der Bezirksregierung zwecks Prüfung vorlegen, da diese als obere Verkehrsbehörde dafür Sorge zu tragen hat, dass der Autobahnverkehr auf A40 und A43 verbleibt und nicht die Herner Straße als Abkürzung genutzt wird.

10 Gedanken zu „Vorschlag um Dieselfahrverbot auf der Herner Straße zur verhindern

  1. Hallo,

    ich habe heute Ihren Artikel gelesen. Jedem Autofahrer der Herner strasse ist der vermehrte Verkehr aufgefallen. Nach meiner Meinung gibt es zwei Grunde. Einen Grund haben Sie bereits erwähnt, den Ausbau auf vier Spuren zwischen der Strecke a40 und a43. Dadurch ist gerade hier ein vermehrtes aufkommen. Dies sieht man auch an dem Rückstau der sich zur 43 ab 15 Uhr bildet und ab 7 zur 40 bildet. Ein weiterer Grund ist die Verengung auf 2 Spuren in Richtung Herne, hier waren vorher auch 4 Spuren und hinter Riemke wieder auf 2 Spuren. Das Problem bei Herne ist, dass ab Hornbach die 2 Spuren bis zum Westring eine Rückstau verursachen für alle die nach Recklinghausen wollen.

    Man könnte daher in Richtung Herne ab Hornbach wieder 4 Spuren errichten da den Radweg auf der Strasse kaum einer nutzt und in Richtung Bochum den dritten Streifen der für Abbieger genutzt wird für eine Richtung wieder benutzten. Auf dem Abschnitt zwischen Herner Strasse a40 und a 43 könnte aus einem Streifen ein Grünstreifen werden und die dritte Spur je nach Tageszeit für eine Richtung freigegeben werden um Stau zu vermeiden. Das PR Konzept sehe ich als keine Alternative, da kaum einer sein Auto dort abstellen wird da der vermehrte Verkehr von der Autobahn her resultiert. Würde dort eine entsprechende Radstation vllt E Bike Station entstehen würden vllt einige Herner zumindest so nach Bochum fahren. Umgekehrt von Bochum nach Herne eher weniger

    • Hallo!

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Der großzügige Neubau führt zu den massiven Verkehrszuwächsen. Würden weitere Engstellen beseitigt, würde sich noch mehr Verkehr auf die Straße verlagern, die Verstopfungen würden an anderer Stelle entstehen.

      Rund 80.000 Radfahrer befahren die Herner Straße in diesem Bereich im Jahr (Zählung stadt: https://www.bochum.de/radfahren/fahrradzaehlstelle). Man stelle sich vor, die nähmen auch noch alle das Auto. Besser wäre mehr Menschen, die nur kurze Wege fahren müssen, würden noch das Rad nehmen.

      Eine E-Bike Station einzurichten wäre eine Idee. Da man müsste man schauen, ob es schon genug Radler gibt, die das annehmen.

  2. Das ist ja ein sehr guter Vorschlag. Aber es gibt eine noch schnellere und kostengünstigere Lösung. An den Beiden Ausfahren (Bochum-Riemke und Bochum Zentrum) werden „Pseudobaustellen“ eingerichtet, die das auf- und abfahren komplett verhindern. Das würde wirklich den Abkürzungsverkehr unterbinden.

    Ich finde es auch gut, dass sie mir so die Augen geöffnet haben für das Problem. Denn ich dachte (unwissend erweise) ja immer das es für die Umwelt besser währe wenn weniger gefahren wird (z.B. durch geschickte Abkürzungen). Aber jetzt wird mir erst bewusst, dass das ja gar nicht das Problem für die Umwelt ist, sonder eine Punktuelle Belastung viel schlimmer ist.

    • Für den Menschen ist die punktuelle Belastung schlimmer, für die Umwelt insgesamt wäre es besser, wenn weniger gefahren würde.

      Das ist aber ein grundsätzliches Problem. In Bochum werden 25 % der Wege unter 1 km mit dem Auto zurück gelegt und 50% der Wege zwischen 1 und 3 km. Für die Umwelt ist das generelle Mobilitätsverhalten ein Problem. Es werden nicht nur die Wege mit dem Auto gefahren, auf denen das Auto schneller ist, sondern viele fahren fast jeden Weg mit dem Auto.

      So werden in Bochum insgesamt 56 % der Wege mit dem Auto zurück gelegt. Sonst sind das in deutschen Großstädten regelmäßig zwischen 30 und 40 %. Entsprechend höher ist in Bochum die Verkehrs- und Umweltbelastung.

  3. Das in Bochum viele Strecken mit dem Auto zurück gelegt werden, ist klar. Denn Bochum tut ja auch alles um einem die Alternativen zu vermiesen. Wenn ich mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren würde (7km) dann würde ich das ca. 30% mehr kosten, als mit dem Auto. Ich habe dabei noch das Glück, das es zeitlich sogar gleich wäre. Die Alternative Fahrrad, will ich erst gar nicht ansprechen, denn ein ausgebautes Radwegenetz gibt es in BO ja nicht. Und ICH muss auch sagen das ich GEGEN ein weiteren Ausbau der Radwege bin. Nicht weil ich Autofahrer bin, sondern weil ich immer öfters sehen das Radwege, wenn vorhanden, eh nicht genutzt werden.
    Wie können uns ja mal an die Viktoriastr. (an Ende des 3cks) setzen und Bier trinken. Zu jedem Radfahrer, der nicht den Radweg nutzt trinken wir ein Schnaps extra. Ich garantiere das wir kein 2. Bier schaffen, weil wir vorher knülle sind 😉
    Die wirklich einzige Lösung, die wirklich viele Kurzstreckenpendler umstimmen könnte, währe ein KOSTENLOSER (oder besser Fahrscheinloser) Nahverkehr. NEIN ich bin kein Pirat 😉
    Denn wenn ich jederzeit einfach so in den Bus/Bahn einsteigen könnte, wäre das wirklich ein Anreiz. Aber selbst das würde nicht das Problem mit dem Abkürzungsverkehr verbessern. NATÜRLICH kann ich verstehen das es für Anwohner unschön ist, wenn dort so viele Autos herfahren. ABER die Hernerstraße war sicher vor 99% der Anwohner schon da und die Leute wussten das sie an eine Hauptstraße ziehen. Da ist mir dann auch klar das es dort viel Verkehr gibt und die Luft sicher auch nicht so toll wie im Stadtpark ist. Da muss man dann halt auch mal wirklich den Vorteil sehen das die Abkürzung 56% Kürzer ist als der Weg über die Autobahn. DAS ist nämlich wirklich ein Vorteil für die Umwelt!

    • Wesentliche Ursache, dass Rad – und ÖPNV bei uns nicht im sonst in Großstädten üblichen Maß ÖPNV und Rad benutzt werden, sind sicherlich die unattraktiven, schlechten (Viktoriastraße) und lückenhaften Netze.

      Da muss die Stadt unterstützt mit Fördermitteln dringend investieren, sonst ist ein Umsteigen nicht attraktiv. Der ÖPNV ist auch, wenn man das schlechte Netz bedenkt, im Vergleich zu anderen Großstädten zu teuer.

      Ein kostenloser Nahverkehr wird nicht helfen, dann werden mit dem verfügbaren Geld die Fahrscheine finanziert und es fehlt das Geld um endlich das Netz attraktiv auszubauen.

      Ein übliches Auto kostet rund 500 Euro im Monat, die Monatskarte im ÖPNV 100 Euro. wenn das Netz so gut ist, dass kein Auto benötigt wird, dann rechnet sich das auch, wenn der Fahrschein nicht kostenfrei ist.

      Entsprechend haben in Metropolen üblicherweise 40-60% der Haushalte kein Auto.

      Mit der Abkürzung durch die Stadt wird die Umwelt nicht entlasten, da im Stop an Go des Stadtverkehrs der Verbrauch und Schadstoffausstoss höher sein wird, als auf der Autobahn bei Tempo 90-100.

      Wenn an der Herner Straße das Wohnen unattraktiv wird, bilden sich zudem Ghettos (siehe Hochstraße in Wattenscheid). Die Häuser werden nicht mehr saniert und modernisiert, Verwahrlosung tritt zunehmend auf, das Stadtteilzentrum stirbt. Das ist auch an der Herner Straße zu beobachten. Eine solche Entwicklung ist unbedingt zu vermeiden.

  4. Der Gag ist doch aber gerade, DAS es an der Viktoriastraße ein Radweg gibt der aber immer weider ignoriert wird.
    Auch ist ein Preis von 500€ für ein Auto eher der neuen „Es muss alles neu geliest werden“ Gesellschaft geschuldet. Ich kann ihnen Garantieren das meine laufenden Kosten für das Auto (inkl. Versich. und Reparaturrücklagen) <100€ sind.
    Das wohnen an der Hernerstr. WAR schon unattraktiv, bevor sie saniert wurde. Denn da lagen noch 25 Jahre lang Straßenbahnschienen die nicht mehr benutzt wurden. Dadurch war es extrem laut.
    Wenn man z.B. die Ampelschaltung optimiert, kann auch über die Hernerstr. abgekürzt werden OHNE das es Stop and Go Verkehr gibt.

  5. Der rot gepflasterte Streifen ist kein benutzungspflichtiger Radweg. Der Streifen kann, muss aber nicht von Radfahrern benutz werden. Er ist daher auch nicht als Radweg ausgeschildert. Siehe §2 Abs. 4 Satz 2 StVO.

    Er erfüllt die Mindestanforderungen der VwV-StVO an Radwege nicht. Dort kann man in vielen Bereichen nicht sicher fahren.

    In die Kosten des Autos fließen auch immer die Anschaffungskosten ein. Hier können Sie schauen, welche Kosten ihr Auto verursacht: https://www.adac.de/infotestrat/autodatenbank/autokosten/default.aspx

    Um die Grünphasen für die Autofahrer auf der Herner Straße zu verlängern, müssten diese beim querenden Auto- und Fußgängerverkehr gekürzt werden. Das ist bei der aktuellen Belastung laut Tiefbauamt nicht möglich.

  6. Währe es denn nicht Möglich den kompletten Stadtbereich für Autos zu sperren?
    Man könnte ja an den ehemaligen Nutzflächen von Nokia/Opel große Parkplätze einrichten, von denen aus dann Bochum per Fahrrad besucht werden kann. Alternativ könnte man ja auch von dort eine Seilbahn anbieten. DAS währe mal wirklich innovativ und würde die schöne Stadt Bochum WEIT über die Landesgrenzen hinaus bekannt machen. Dann wären WIR die erste Stadt die ALLE Probleme mit Feinstaub/NOX und co. gelöst hätten.
    Denn das man einem Radfahren keinen Radweg zumuten kann der nicht mindestens 2,5m breit ist, ist mir vollkommen klar. Da kann ich dann NATÜRLICH verstehen das sie parallel zum Radweg auf der Straße fahren.
    Da ich aber befürchte das es sich so schnell nicht durchsetzen wird hier ein paar Maßnahmen die SOFORT umgesetzt werden können. ALLE Straßen die nach Bochum führen (Herner, Castroper, Wittener, Allee, Königsalle, Hattinger und co.) einspurig gestellten und auf der Übrig geblieben Spur den Asphalt abtragen. Das fahren muss maximal unangesehenem sein. Eventuell bietet es sich auch noch an alle 20m ein Blumenkübel versetzt hinzustellen, dass zwischen denen Slalom gefahren werden muss. Des weiten MÜSSEN alle Straßen innerhalb des Eisenbahnringes für SÄMTLICHEN Verkehr gesperrt sein! Was ATÜRLICH selbstredent ist, das die verblieben Spur, mit Flüsterasphalt neu asphaltiert wird und als Radweg ausgelegt wird.
    Diese Maßnahmen währen schnell und kostengünstig umsetzbar. Wobei ich zugebe das die Neuasphaliteirung eventuell noch etwas warten kann.
    Also, setzen SIE sich für die Innovation City BOCHUM ein!

  7. Jetzt noch mal etwas korrigiert den Text von gerade:

    Wäre es denn nicht Möglich den kompletten Stadtbereich für Autos zu sperren?
    Man könnte ja an den ehemaligen Nutzflächen von Nokia/Opel große Parkplätze einrichten, von denen aus dann Bochum per Fahrrad besucht werden kann. Alternativ könnte man ja auch von dort eine Seilbahn anbieten. DAS wäre mal wirklich innovativ und würde die schöne Stadt Bochum WEIT über die Landesgrenzen hinaus bekannt machen. Dann wären WIR die erste Stadt die ALLE Probleme mit Feinstaub/NOX und co. gelöst hätten.
    Denn das man einem Radfahren keinen Radweg zumuten kann der nicht mindestens 2,5m breit ist, ist mir vollkommen klar. Da kann ich dann NATÜRLICH verstehen das sie parallel zum Radweg auf der Straße fahren.
    Da ich aber befürchte das es sich so schnell nicht durchsetzen wird hier ein paar Maßnahmen die SOFORT umgesetzt werden können. ALLE Straßen die nach Bochum führen (Herner, Castroper, Wittener, Allee, Königsalle, Hattinger und co.) einspurig gestalten und auf der übrig gebliebenen Spur den Asphalt abtragen. Das fahren muss maximal unangenehm sein. Eventuell bietet es sich auch noch an alle 20m ein Blumenkübel versetzt hinzustellen, dass zwischen denen Slalom gefahren werden muss. Des weiten MÜSSEN alle Straßen innerhalb des Eisenbahnringes für SÄMTLICHEN Verkehr gesperrt sein! Was ATÜRLICH selbstredend ist, das die verblieben Spur, mit Flüsterasphalt neu asphaltiert wird und als Radweg ausgelegt wird.
    Diese Maßnahmen währen schnell und kostengünstig umsetzbar. Wobei ich zugebe das die Neuasphaliteirung eventuell noch etwas warten kann.
    Also, setzen SIE sich für die Innovation City BOCHUM ein!

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