30 Okt

Nikolas Lange

23 Jahre alt

Elektrotechikstudent

Seit ich klein war lebe ich in Wattenscheid und bin mit dem Ort fest verwurzelt.

Ich finde es nicht hinnehmbar, dass es seit Jahrzehnten mit meinem Heimatort so bergab geht. In Wattenscheid gibt es viel Potential mit über 72.000 Einwohnern mitten im Ruhrgebiet, das man heben muss.

So habe ich mir als vorher eher poltikverdrossener Bürger auch den Hochschulcampus in Bahnhofsnähe überlegt, da er ein großes Puzzleteil wäre um Wattenscheid wieder zu beleben und als Standort über die Stadtgrenzen hinaus wieder bekannter zu machen. Er würde in Kombination mit weiteren Maßnahmen der gesamten Stadt nutzen (er entlastet beispielsweise die angespannte Verkehrssituation in Querenburg und macht die Wege für die vielen einpendelnden Studierenden deutlich kürzer) und Westenfeld deutlich lebenswerter machen als gemischtes Gewerbe und Einfamilienhäuser an einem in Zukunft durch den Rhein-Ruhr Express zu einem Provinzhalt degradierten Bahnhof. Da eine Bebauung als unvermeidlich gilt, möchte ich sie der Lage angemessen und umweltverträglich gestalten, mit möglichst vielen Vorteilen für die gesamte Wattenscheider Bevölkerung und das viele Grün welches die Anwohner dort schätzen erhalten. Das geht nur mit einer parkähnlichen Anlage und nicht mit hochverdichteter Bebauung. Der Vorschlag ist im Detail hier nachzulesen: https://die-stadtgestalter.de/2019/05/19/ein-hochschulcampus-fuer-wattenscheid/

Mit dieser offen in den Raum geäußerten Idee bin ich bei den STADTGESTALTERn auf offene Ohren gestoßen und ihnen daraufhin beigetreten, da sich dort jeder Bürger mit seinen Ideen einbringen kann und ich nach als Bürger besuchten Sitzungen der Lokalpolitik fast ausschließlich aus dieser Gruppe innovative Vorschläge gesehen habe, die die gesamte Stadt voranbringen würden. In vielen Belangen ist mir die bisherige Linie der lokalen Politiker zu konservativ, wodurch meiner Meinung nach eine positive Entwicklung der Stadt ausgebremst, wenn nicht sogar verhindert wird. In Wattenscheid gibt es zum Beispiel selbst im Jahre 2019 kaum eine Alternative zum Auto um von A nach B zu kommen, obwohl die Wege vergleichsweise kurz sind.Für die Themen der umwelt- und sozialverträglichen Mobilität, Stadtplanung und Nachhaltigkeit setze ich mich leidenschaftlich ein.

So bringe ich mich unter anderem sowohl in meiner Freizeit als auch beruflich seit vielen Jahren für Elektromobilität ein. Eine prägende Station für mich ist dabei das SolarCar-Team der Hochschule Bochum, in dem wir als studentisches Team mit dem Bau eines straßenzugelassenen Solarautos und der sehr erfolgreichen Teilnahme an der WM in Australien über uns hinaus gewachsen sind und gezeigt haben was technisch im Bereich der umweltschonenden Mobilität möglich ist was man mit großem Zusammenhalt und Leidenschaft erreichen kann. Mit dieser Motivation möchte ich mich auch für eine lebenswertere Stadt einsetzen.Dabei spielt natürlich nicht nur Mobilität und Städtebau eine Rolle.

Bisher sehe ich kaum Bemühungen der etablierten Lokalpolitik sich auch für jüngere Menschen einzusetzen. Daher möchte ich mich dafür engagieren, dass auch für meine Generation Wattenscheid wieder zum Freizeitziel wird und auch für eine aktive Teilnahme von jüngeren Menschen in der Politik werben. Für Ideen wie wir unsere Stadt (und damit meine ich nicht nur Wattenscheid) lebenswerter machen können, bin ich immer offen und freue mich auf neue Vorschläge!

Für Ideen und Anregungen bin ich erreichbar unter nikolas.lange@die-stadtgestalter.de

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