26 Mrz

Dr. Volker Steude, Wahlkreis 10

volkerDr. Volker Steude

45 Jahre alt
verheiratet und Vater zweier Töchter

Ökonom

Wahlkreis 10, Grumme

Potenziale haben Bochum und Wattenscheid genug. Doch sie müssen genutzt werden.

Bochum ist Universitätsstadt. 50.000 junge Menschen studieren in Bochum. Doch viele Studenten wollen nicht hier wohnen.

Bochum und Wattenscheid sind grün mit vielen Bäumen und Grünzügen. Es gibt schöne Viertel, aber auch Viertel die von Autobahnen oder ähnlich dimensionierten Straßen quasi eingeschlossen werden, an denen schon allein wegen des Lärms niemand mehr wohnen will.

Der Stadt sieht man an, dass sie seit Jahrzehnten pleite ist. 40 Jahre lang hat die Politik jedes Jahr Millionen mehr ausgegeben als sie einnehmen konnte. Jetzt ist kein Geld mehr da, Straßen, Gebäude und Infrastruktur in Schuss zu halten.

In vielen Stadtvierteln schwinden die Läden, Leerstände prägen das Bild.

Aber auch die Innenstadt in Bochum sieht aus wie jede beliebige Innenstadt in Deutschland. Der großspurige „Boulevard“ ist eigentlich nur eine schnöde Fußgängerzone.

Der Ruf unserer Stadt ist leider viel schlechter, als sie es tatsächlich verdient hat. Endgültig ruiniert haben die Stadtoberen ihn mit Veranstaltungen wie Atrium-Talk, McCartney-Engagement und Steiger-Award.

Die Bürger müssen daher die Dinge selbst in die Hand nehmen. Bürger, die die Bürger im Stadtrat vertreten ohne landes-, bundes- oder sonstigen parteipolitischen Interessen verpflichtet zu sein, können die bisher verpassten Chancen nutzen. Bürgerbeteiligung wird einen anderen Stellenwert gewinnen.

Über Posten bei Stadtwerken Sparkasse und den anderen städtischen Beteiligungsgesellschaften sowie den Dezernaten in der Stadtverwaltung entscheiden dann Kompetenz und Sachverstand und nicht mehr das Parteibuch.

Bürger im Stadtrat entscheiden unabhängig. Bei ihren Entscheidungen zählt allein das Wohl der Stadt und keine Lobbyinteressen.

volker.steude@die-stadtgestalter.de

17 Gedanken zu „Dr. Volker Steude, Wahlkreis 10

  1. Zitat: „der Ruf unserer Stadt ist schlechter, als sie es tatsächlich verdient hat.“
    Volle Zustimmung! Ich finde, Bochum ist eine gar nicht so häßliche Stadt, wie es im öffentlichen Raum immer wieder behauptet wird. Es gibt viele schöne Ecken, Plätze, Straßen, Viertel. Es gibt unzählige wunderbare Kinderspielplätze, leider meistens ohne Kinder! Und Bochum ist eine starke Kulturstadt, mit einem renommierten Schauspielhaus, einem der besten Symphonieorchester der Welt, und mit dem Bermuda3eck als DEM Kneipenzentrum des Ruhrgebiets.
    Leider muß ich feststellen, daß gerade Sie und Ihre Leute dabei sind, für den negativen Ruf Bochums zu sorgen. Meinen Sie, Ihre Hetzkampagne gegen das Musikzentrum hätte Bochum geholfen? Ich denke, es ist ein Glück, daß demokratische Ratsentscheidungen gefällt werden, und nicht auf Zuruf Ihrer Leute entschieden wird. Da wird sich mit Sicherheit erst mal der wahre „Klüngel“ herausbilden. Ich fürchte, Ihr Demokratieverständnis ist kein Fortschritt, sondern in Wahrheit gefährlich.

    • Der Ruf der Stadt wurde durch Aktionen wie „Steiger-Award“ an Erdogan, 25.000 Euro beim Atrium-Talk für den Genossen Steinbrück, Durchziehen von Prestigeobjekten trotzdem diese auf der Steuerverschwendungsliste des Bundes der Steuerzahler (Musikzentrum) stehen, peinlichen Werbekampagnen wie „Bochum macht jung“, die offene Verweigerung bei den Millionenfehlplanungen wie Cross-Border-Leasing und Stadtbad und auch beim Konzerthaus ruiniert.

      Da kann die Stadt an vielen Ecken schön sein. Wer bundesweit solche Schlagzeilen macht, ruiniert den Ruf der Stadt.

  2. Herr Dr. Steude,
    Sie tun immer so, Bochum ist pleite und daran hauptsächlich selbst schuld. Hinweise, daß Hunderte von Kommunen vor ähnlichen Problemen wie Bochum stehen, werden von Ihren Leuten systematisch ignoriert bzw. weggeredet.
    Sehen Sie sich doch mal unsere Nachbarstadt Essen an! Verschuldung: 3,3 Mrd. Damit ist die Pro-Kopf-Verschuldung deutlich höher als in Bochum. Essen jongliert seit Jahren am Rande der Pleite. Jugendheime und andere städt. Einrichtungen müssen geschlossen werden.
    Der Vergleich mit Essen beweist: Ihr Bochum-bashing entbehrt der faktischen Grundlage. Und Sie wollen wohl nicht im Ernst behaupten, daß die Städte Gelsenkirchen, Dortmund und Duisburg da besser dastehen.

  3. Sie haben in soweit Recht, dass das ganze Ruhrgebiet pleite ist. Die Stadtregierungen hatten lange Zeit alle die selbe Farbe und haben die selbe falsche Politik gemacht. Kirchturmpolitik prägt das Bild. Zusammenarbeit wie in einer wirklichen Metropolen gibt es nicht wirklich. Jede Stadt hat ihren eigenen Filz und Klüngel.

    Alle haben viel zu lange auf die Industrie gesetzt, statt auf kleine und mittlere Betriebe. Mrd. sind in die Kohlesubventionen gegangen, statt in zukunftsweisende Wirtschaftszweige.

    Das Ergebnis, mittlerweile ist das Ruhrgebiet das Armenhaus der Republik.

    Es ist alles eine Frage des Anspruchs. Wenn es ihnen reicht knapp besser zu sein als GE oder DUI, uns reicht das eben nicht. Wir sollten das Niveau von echten Universitätsstädten wie Aachen oder Münster erreichen können.

  4. Echte Universitätsstädte wie Aachen und Münster?
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie die Unwirklichkeit dieses Vergleiches nicht selbst erkennen können.
    Münster ist seit über 200 Jahren eine alte Universitätsstadt., Aachen seit über 100 Jahren.
    Herr Dr. Steude, Sie gehen nicht unvoreingenommen an die Probleme heran, sondern haben Ihr voreingenommenes Schema.
    Ich denke, Sie sind ein Traumtänzer, der auf Ihrer pernönlichen Melodie weiter seine persönlichen Süppchen kochen will. Und daß Sie für diese Spielchen 30 – 50 nützliche Idioten finden, die im übrigen vollkommen sprachlos der ganzen Veranstaltung hier zuschauen, ist kein Kunststück.

  5. Bochum ist seit 50 Jahren Universitätsstadt. Schauen Sie sich Aachen vor 50 Jahren an. Da sind wir noch nicht annähernd.

    Wie schon gesagt, alles eine Sache des Anspruchs. Wir wollen eine erfolgreiche Stadt für Sie ist unter den letzten 5 bei jedem Städte-Ranking OK, sofern noch 4 Städte hinter Bochum sind… .

    PS: Bei Ihrem Benehmen antwortet Ihnen nicht jeder, das kennen Sie sicher.

  6. Mehr als schwach, Herr Oberlehrer….
    Eine lächerliche Veranstaltung hier, eine 1-Mann-show mit 30 sprachlosen Marionetten.

  7. Herr Ober-Stadtverunstalter!
    Lesen Sie bitte heute in der FAZ „Die verzockte Zukunft der Städte“! Da geht es um den „Stärkungspakt“ für 61 (!) besonders (!) notleidende Kommunen in NRW.
    Der Artikel ist ein weiterer Beleg für meine These, daß Ihr Bochum-bashing komplett auf Sand gebaut ist. Die Fakten dazu sind eindeutig.
    Aber ich weiß, daß ich Leute wie Sie nie mit Fakten überzeugen werde, denn Sie wissen buchstäblich alles besser, und wenn mal nicht, stricken Sie sich alles passend.

  8. Th. Eiskirch hatte zur Landtagswahl 2010 versprochen die Landesregierung „wird sofort handeln und mit einem ‘Stärkungspakt Stadtfinanzen’ die Kommunen von ihrer drückenden Schuldenlast befreien.”“

    Was ist passiert? Von welchen Schulden wurde Bochum befreit? Um wie viel wurde die Stadt entlastet? Genau um 0,00 Euro. Denn Bochum hat aus dem Stärkungspakt kein Geld gesehen, hat aber zwischenzeitlich etwa 500 Mio. neue Schulden gemacht … .

    Und was sagt Hr. Eiskirch dazu? Sagen sie bloß, den haben Sie noch nicht gefragt.

  9. Entschuldigen Sie, Herr Oberstadtverunstalter!
    Soll das eine Antwort auf meinen Hinweis sein? Da kann ich nur sagen, logisches Denken ist wohl nicht Ihre Stärke.

  10. Ein kleines Resumee Ihrer neuesten Aktion, Herr Stadtverunstalter!
    Es entpuppt scih wieder alles als der typische Steude-Faustschlag ins Wasser. Praktisch Null Reaktion des Publikums hier, und fast Null Reaktion Ihrer eigenen Clacqeure!
    Sagen Sie mal, was soll das eigentlich? Sie sind jetzt 45 Jahre alt und haben nichts besseres zu tun, als solche politische Selbstbefriedigung vom Stapel zu lassen?
    Mann o Mann – Sie würden mir leid tun, wenn der geistige Müll von Ihnen nicht so schwer verdaulich wäre. Deshalb – mein Mitleid mit Ihnen hält sich in Grenzen.
    Für mich ist die Hauptsache, daß das Musikzentrum, ein kommendes Bochumer Highlight, jetzt in Riesenschritten wächst.
    Dieses Trauma werden Sie wohl zeitlebens nicht verwinden.
    Sie weigern sich schlicht, erwachsen zu werden. Einmal verbohrt – leider meist immer verbohrt.

  11. Guten Morgen Herr Dr. Steude,
    komme gerade von der Baustelle an der Marienkirche.
    Ich kann Ihnen berichten, in der letzten Woche ist es richtig zügig vorangegangen mit unserem schönen neuen Musikzentrum.
    Welch ein toller Frühlingstag, nicht wahr?

  12. Sehr geehrter Herr Kraft,
    ich dachte immer, politische Plattformen sollten der sachlichen Auseinandersetzung über bestehende Probleme und den möglichen Lösungen dienen.Die Kunst der sachgerechten Diskussion ist dazu erforderlich und keine pöbelhaften Ich-Botschaften.Von Parteien dund deren Anhängern wünsche ich mir Sachinformationen und klare Parteiaussagen über deren Ziele und Methoden.Diesen Anforderungen genügen ihre hier veröffentlichten Wortbeiträge in keiner Weise, was ich sehr bedauerlich finde.

  13. Hmmm…
    Das Einzige was ich hier sehe und lese scheint ein gekränkter und/oder beleidigter Herr Kraft zu sein, der wirklich nichts besseres zu tun hat, als sich hier unverschämt und beleidigend in regelmäßigen Abschnitten über andere Ansichten aufzuregen… Also ich würde auf solch einen Nonsens auch nicht mehr antworten wollen!
    Wäre ich Admin, hätte ich auch Kommentare einfach gelöscht, was soll der Unsinn!?

  14. Ich bin für das Bochumer Musikzentrum/Anneliese Brost Musikforum Ruhr, wenn es sich zusammen mit der initiative JeKi, Jedem Kind ein Instrument, tatsächlich zu einem ort der inspiration und begegnung entwickelt, von dem humanistisch-musische bildung ausgeht, ein ort im übrigen, der m. e. von sämtlichen stadtteilen aus auch in den abendstunden mit öpnv, rad oder zu fuß gut zu erreichen ist. Ich teile allerdings die kritik der STADTGESTALTER in dem einen punkt, dass bei der planung des bauvorhabens von oben herab entschieden wurde und mögliche architektonisch-technische innovationen, etwa eine niedrigenergieausrichtung – siehe Freiburger Plusenergiehaus von Prof. Rolf Disch – durch die integration von solarmodulen, unter den tisch gefallen sind. Da hätte man bereits bei der ausschreibung des projektes entsprechende kriterien aufstellen können, um ein wirtschaftlich verantwortbareres ergebnis zu erzielen.
    Die zum teil beleidigenden und vulgären einträge des Herrn Kraft würde ich nicht löschen. Sie zeigen, dass der politische kontrahent hier kommunikativ in einer art und weise agiert, die an die einschüchterung von gewerkschaftern in lateinamerikanischen ländern erinnert, was jeden aufrichtigen demokraten beschämen müsste. Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass Herr Dr. Steude von der Oberbürgermeisterin, Frau Dr. Scholz, zum eröffnungskonzert eingeladen wird, an ihrer seite platz zu nehmen.

  15. Pingback: Neue Ausschussmitglieder - Die STADTGESTALTER

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