16 März

Martin Nadgrabski

Bärendorf
Wahlkreis 61

45 Jahre alt, Vater zweier Sohne und einer Tochter

Künstler und Veranstalter

Was magst Du an Wattenscheid und Bochum besonders? – Den Förderturm in Bochum-Wattenscheid sowie die herrlichen Sonnenuntergänge über den Denkmälern der Route Industriekultur, Das Kulturangebot Bochums, Schauspielhaus, Club/Tanzkultur. Moderner Wandel.

Was gefällt Dir an Wattenscheid  und Bochum nicht? – Für Jugendliche muss in allen Bereichen mehr getan werden. Mehr Beteiligung, mehr Beachtung, von dem was der jungen Generation wichtig ist, mehr Plätze, wo die junge Generation sich ausleben kann, dafür setze ich mich ein.

Die vielbefahrene Westenfelder Straße in Bochum Wattenscheid. Sehr viele Unfälle mit Kindern, welche durch eine Tempo-30-Zone zu verhindern wären.

Warum möchtest du dich für deine Stadt einsetzen? – Ich möchte das Kulturangebot sowie die Jugend und Mitmenschen meiner Stadt positiv bestärken und fördern.

martin.nadgrabski@die-stadtgestalter.de

16 März

Martin Zöpel

Wiemelhausen
Wahlkreis 51

46 Jahre alt

Koch und Gastronom
Gründer R15, Spelunke – Galerie – Bistro

In meinem Handwerk gehört es zum Tagwerk, Ressourcen nachhaltig zu nutzen, Bestände zu pflegen, Trinkwasser, Energie, Arbeitskraft, Geld vorausschauend zu planen.

In einer Gruppe gemeinsame Ziele zu erarbeiten, Abläufe immer zu verbessern und optimieren.

Doch mit Abstand am wichtigsten ist es Verantwortung für die Ausbildung der folgenden Generationen zu übernehmen.

All diese Dinge erkenne ich nicht bei der Führung meiner Geburtsstadt

Für Ideen und Anregungen erreichen bin ich erreichbar unter martin.zoepel@die-stadtgestalter.de.

14 März

Andreas Sierigk

andreas

42 Jahre alt
Chemie-Ingenieur

Wahlkreis 41, Laer/ Werne-West

In den wirtschaftlich erfolgreichen Zeiten des Ruhrgebietes haben wenige Großkonzerne mit sozialer Verantwortung das Ruhrgebiet regiert. Es war nicht nötig sich um Politik zu kümmern und es ging den Einwohnern gut.

Heute ist das anders. Alleine die 1,5 Milliarden Schulden der Stadt Bochum zeigen, dass die Politik der scheintoten Ratsfraktionen grundlegend falsch ist.

Die Stadt kommt ihren Kernaufgaben wie Schulausstattung und Straßeninstandhaltung nicht nach, aber verbrennt auf der anderen Seite eine Menge Werte für ein Musikzentrum und den Platz des europäischen Versprechens.

Es wird Zeit das die Bürger ihre Zukunft selber in die Hand nehmen und Ihre Lebenserfahrung in die Politik mit einbringen. Das realisieren wir: „Die STADTGESTALTER“.

andreas.sierigk@die-stadtgestalter.de

12 März

Tanya Misterek

Steinkuhl

59 Jahre alt

Personalsachbearbeiterin und Personalrätin

Was ich an Bochum besonders mag: An Bochum mag ich besonders den offenen Umgang der Bochumer Bürger mit Kunst und Kultur. Ich mag die spürbare Verbundenheit unserer Bochumer zu ihrer Stadt.

Was mit an Bochum nicht gefällt: Der mangelhafte Umgang unserer Stadtpolitiker mit unserer Stadt. Mit Brachialagewalt werden Baumbestände gerodet, Schulen, Seniorenbegegnungsstätten, Stadtbüchereien und Schwimmbäder werden „ohne mit der Wimper zu zucken“ geschlossen oder gar abgerissen. Ungepflegte Grünflächen, Schlaglöcher auf unseren Straßen, verwahrloste Spielplätze werden ignoriert….

Ich als Bürgerin dieser Stadt möchte Einfluss nehmen DÜRFEN. Unsere Stadtpolitik muss transparenter werden. Wenn es Entscheidungen gibt, die uns Bochumer „schmerzen“, müssen diese auch nachvollziehbar dargestellt werden und nicht in einem undemokratischen Prozess umgesetzt werden. Bürgerbeteiligung ist WICHTIG und RICHTIG!

tanya.wolf@die-stadtgestalter.de

12 März

Martin Claus

Voede/Harpen
Wahlkreis 32

51 Jahre alt

Kunststoffschlosser

Was mag ich an Bochum besonders?

Unser Wahrzeichen, das Bergbaumuseum.
Unser Planetarium.
Unsere Grünanlagen.

Was gefällt mir an Bochum nicht?

Die Gestaltung am Dr. -Ruer-Platz (kein Blumen-Marlene mehr).
Nur noch Kaffees mit teuren Sitzplätzen.
Alles Verbaut.

Warum möchte ich mich für meine Stadt einsetzen?

Ich möchte als kleiner Bürger für den kleinen Bürger etwas bewegen,
da ich mit unseren Stadtplanern in Bochum nicht zufrieden bin!

martin.claus@die-stadtgestalter.de

12 März

Peter Schröter

Höntrop-Süd/ Sevinghausen 
Wahlkreis 27

57 Jahre alt

Fernmeldehandwerker

Warum ich ein STADTGESTALTER bin?

Ich wohne seit ewigen Zeiten in Höntrop. Ich setze mich dafür ein, den Stadtteil lebenswerter zu machen.

Marode Schulen müssen zwingend auf Vordermann gebracht werden! Bildung ist die beste Investition in die Zukunft.

Städtische Mittel müssen sinnvoll in moderne Schulen eingesetzt werden. Des weiteren sind einige Investitionen der Stadt zu hinterfragen.

Die Stadt könnte deutlich saubere und ordentlicher sein. Es mehr gegen die Vermüllung getan werden.

Als großer Bahnfreund, setze ich mich für einen Ausbau des Schienennetzes ein. Das ÖPNV-Netz im Ruhrgebiet ist lückenhaft und das Nahverkehrsangebot muss dringend verbessert werden.

Für Ideen und Anregungen erreichen Sie mich unter peter.schroeter@die-stadtgestalter.de

10 März

Petra Steude

Höntrop-Nord
Wahlkreis 25

57 Jahre alt,
verheiratet und Mutter zweier Töchter

Rechtsanwältin

Als Mutter liegt mir das Thema Bildung besonders am Herzen. Die Qualität der Bildung ist zukunftsweisend und -gestaltend.

Hier habe ich die in der Grundschule anzutreffende Klassenstärke von bis zu 28 Kindern – zumal bei einer Zusammensetzung der Klasse aus Kindern unterschiedlichster nationaler und sozialer Herkunft als viel zu groß erlebt, um trotz Bemühung der Lehrer, die Kinder alle optimal zu fördern.

Dies muss sich unbedingt ändern. Dabei will ich mithelfen.

Damit es nicht mehr – wenn wir über unsere Stadt sprechen – trotzig heißen muss: „Woanders ist auch scheiße“, sondern man stolz sagen „Woanders ist vielleicht scheiße, in Bochum und Wattenscheid aber nicht“.

petra.steude@die-stadtgestalter.de

10 März

Jörg-Uwe Krombach

joerg-uwe

46 Jahre alt,
Vater eines Sohnes
Architekt und Ingenieur

Wahlkreis 53, Querenburg

Mich bewegt – als eigentlich unpolitischer Mensch – der Eindruck, dass auf lokalpolitischer Ebene eine Fehlentscheidung nach der anderen fällt, bzw. das Dinge nicht so aufgearbeitet werden, wie sie sollten.

Als Ursachen sehe ich den berühmten Filz, das beteiligte Personal kennt sich schon lange, Parteiräson und fachliche Inkompetenz.

Dem ist eigentlich nur durch „unabhängige“ Leute beizukommen, die nicht in die bestehenden Parteistrukturen eingebunden sind.

Persönlich reizt mich die Möglichkeit ein klein wenig in die Gestaltung einer Großstadt eingreifen zu können – als ausgebildeter Architekt und Ingenieur habe ich täglich mit Planungsprozessen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Entscheidungen zu tun, von daher fühle ich mich auch fachlich kompetent in einem Entscheidergremium – nichts anderes ist ein Stadtrat – sachkundig mitzuwirken.

joerg-uwe.krombach@die-stadtgestalter.de

09 März

Gülsen Arslan

guelsen-klein
Gülsen Arslan

29 Jahre alt, Midyat (Türkei)
Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte

Wahlkreis 33, Gerthe / Rosenberg

Was mir in Bochum nicht gefällt ist die Behandlung von Arbeitslosen. Die Umgangsweise vieler Sachbearbeiter des Jobcenters mit den Arbeitsuchenden empfinde ich als menschenverachtend und völlig kontraproduktiv.

In Bochum gefällt mir am besten das Bermudadreieck.

guelsen.arslan@die-stadtgestalter.de

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09 März

Anton Hillebrand

toni-klein

59 Jahre alt, Bochum
Rechtsberater

Wahlkreis 12, Innenstadt-Nord/ Schmechtingwiese

Gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, danach Abitur und Jurastudium. Rechtsberater beim Mieterverein Bochum, heute Dortmund, Erster Vorsitzender der Sozialberatung Ruhr e. V.

Bochum hat nach meiner Meinung nicht mehr allzu viele Highlights. Das Schauspielhaus ist zerschlagen worden und nur noch ein beliebiges Provinztheater wie es sie zu Dutzenden in Deutschland gibt und zugleich ist nach dem Motto „Was andere können, müssen wir auch können“ alles halbherzig hingebastelt worden mit der Spitze des Musikzentrums, das für alles passt und dann doch wieder für nichts. Eine Reflektion zum Kulturbegriff heute gibt es jedenfalls in dieser Stadt nicht.

Weiterhin fällt auf, dass immer mehr Industriearbeitsplätze, d. h. die letzten noch einigermaßen ordentlich bezahlten Arbeitsplätze, aus Bochum abwandern. Ich erinnere hier an Opel, GEA und möglicherweise demnächst auch Outokompu. Zugleich wird insbesondere auch unter tätiger Mitwirkung der Stadtverwaltung die Einrichtung von prekären Jobs gefördert, von denen niemand wirklich leben kann, geschweige denn, dass diese im Alter zu auskömmlichen Renten führen. Zugleich ergeht sich die politische Spitze Bochums in Träumereien à la Musikzentrum, Platz des Europäischen Versprechens und ähnlichen Geldvernichtungsmaschinen. Im Ergebnis ist dann natürlich auch kein Geld mehr dafür da, um den Sanierungsstau bei den Schulen oder den Straßen in Angriff zu nehmen.

Eigentlich hat Bochum aktuell nur noch einen Punkt, der es aus den anderen Städten heraushebt und das ist das Bermudadreieck. Ich bin allerdings überzeugt, dass, wenn man die politische Spitze machen lässt, dies auch noch zerschlagen wird.

Nach meiner Meinung kann die desaströse Entwicklung immer noch gestoppt werden, aber man muss es auch tun und insofern ein klares Profil der Stadt Bochum entwickeln und nicht immer versuchen, die anderen Städte wie z. B. Essen oder Dortmund nachzuäffen.

Insbesondere in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war Bochum eine Stadt des Aufbruchs (Ausstieg aus Kohle und Stahl, stattdessen Ansiedlung von Opel und der Ruhruniversität), heute wirkt die Stadt in weiten Teilen wie eine Art von Abbruchunternehmen im Wartestand.

Wie wusste schon Tucholski so treffend zu formulieren:
Es gibt nichts Gutes außer man tut es.

anton.hillebrand@die-stadtgestalter.de