21 Mrz

Thorsten Arnold, Wahlkreis 63

thorstenThorsten Arnold

42 Jahre alt
verheiratet, Vater von 2 Kindern

Angestellter Krankenkasse

Wahlkreis 63, Weitmar-Süd

Bochum kann mehr!

Als ich vor 10 Jahren nach Bochum gezogen bin, haben viele in meiner alten Heimat Frankfurt gesagt: „Bochum? Oh Gott, in so eine Stadt willst Du?“.

Und leider muss ich inzwischen auch selbst sagen: „Oh Gott, in welcher Stadt lebe ich denn hier?“

Bochum- eine riesig hohe Pro-Kopfverschuldung, eine stetig sinkende Einwohnerzahl, marode Infrastruktur, bundesweit mit die höchsten Gebühren für Kindertagesstätten, eine unstrukturierte Schulentwicklungsplanung mit Einsparungen auf Kosten der Kinder,

Verweigerung der Stadt die Bürger bei Bürgerbegehren etc. zu beteiligen und dazu die insgesamt planlose Verwaltungspoltik der seit Jahren nur noch selbstgefällig regierenden SPD, die lieber Büchereien, Schulen, Schwimmbäder, Begegnungsstätten etc. schließen will, statt von sinnfreien Kirchturmprojekten abzurücken…

Das muss nicht sein! Bochum kann mehr!

Ich möchte einfach sagen können: „Bochum, schaut in was für einer schönen Stadt ich hier lebe!“ und ich wünsche mir, dass dies später auch meine Kinder sagen können!

Es ist Zeit, dass sich etwas bewegt und in Bochum gestaltet statt verwaltet wird- daher engagiere ich mich bei den STADTGESTALTERN.

Für eine Stadt mit Zukunft- lebendig, sozial und bunt!

torsten.arnold@die-stadtgestalter.de

13 Gedanken zu „Thorsten Arnold, Wahlkreis 63

  1. Wenn hier alles dermaßen beschissen ist, wäre der Rückzug nach Frankfurt doch eine Alternative!
    Auf Kaputredner der schönen Stadt Bochum können wir hier gerne verzichten.

  2. Hilft nicht, die Bevölkerungszahl in Bochum sinkt (-30.000 bis 2022), trotz 50.000 Studenten vor Ort und anders als in allen Großstädten der Republik, außer denen des Ruhrgebietes (außer E und DO). Das sagt was über die Attraktivität der Stadt aus.

    Die Realitäten lassen sich auch nicht durch Schönreden vertuschen. Die Leute ziehen weg bzw. nicht her, weil die Perspektiven fehlen. Und das ist leider die Folge Jahrzehnte langer verfehlter Politik.

  3. Herr Kraft, Sie haben mich wohl nicht verstanden.
    Würde ich Bochum nicht lieben, würde ich nicht versuchen hier etwas zu ändern… ich will hier etwas verändern, denn: Bochum ist es wert!

    Und weil ich weiss, wieviel klasse Menschen es hier gibt, wie toll Bochum ist und an vielen Stellen sein kann, sage ich klar und deutlich:

    Bochum kann mehr!

    Vielleicht denken Sie da mal drüber nach – schimpfen, dass ich wegziehen soll, macht Bochum sicher nicht besser!

    Ich mag gegen Drachen in Rathäusern kämpfen und für unsere tolle Stadt und die Menschen hier!

  4. Herr Arnold,
    Ihr Ausruf: „Oh Gott, in welcher Stadt lebe ich denn hier?“ spricht eine andere Sprache. Es reiht sich ein in das bekannte Dt.Steude-Bochum-bashing.
    Im übrigen habe ich nicht „geschimpft, daß Sie wegziehen sollen.“ Ich habe nur eine Alternative im Angesicht Ihrer so betrüblichen Erfahrungen hier genannt.
    Zuletzt: Ihre Behauptung, die Stadt verweigere den Bürgern die Mitsprache bei Bürgerbegehren, ist schlicht falsch. All das ist gesetzlich geregelt. Steude & Co haben dann die Verwaltungsgerichte angerufen und sind in 2 Instanzen gescheitert. In einem Rechtsstaat ist die Stadt gezwungen, dem von Gerichten vorgezeichneten Rechtsweg zu folgen – und sonst gar nichts.

  5. Das Bürgerbegehren liegt immer noch im Hauptsacheverfahren in der 1. Instanz beim VG Gelsenkirchen.

    Sich auf irgendwelche Formalien zu berufen, wenn 15.000 Bürger klar ihre Meinung geäußert haben für einen Bürgerentscheid, ist typisch für die Politik in Bochum. So hat man es ja auch schon beim Cross-Border-Leasing und dem Stadtbad gemacht. Wer hat die Zeche bezahlt? Der Bürger.

    Für die Menschen außerhalb des Ruhrgebietes, sind wir das Armenhaus der Republik. Da sollte man sich den Realitäten mal stellen und sich die Situation Stadt nicht schön reden.

    PS: Die Leute ziehen ja schon weg, die Bevölkerungsabnahme beträgt 30.000 Menschen bis 2022. Warum? Das sollte einem zu Denken geben.

  6. Danke, Herr Dr. Steude,
    das Hauptsacheverfahren liegt immer noch beim VG Gelsenkirchen. Heißt das also, daß Sie dieses Verfahren weiter betreiben, obwohl die Fundamente des Musikzentrums mittlerweile stehen und man beim Bau zusehen kann? Nur mal eine Frage: finanzieren Sie das alles persönlich oder wer sonst?
    Wenn Sie ernsthaft glauben, jetzt noch dieses durch den Stadtrat nach dt. demokratischen Regeln beschlossene Projekt wegen 5 % nicht einverstandener Bürger stoppen zu können, zweifele ich ernsthaft an Ihrer Einsichtsfähigkeit in die Realität.
    Nur mal eine Frage: nehmen wir mal an, Sie hätten demnächst vor dem Verwaltungsgericht Erfolg. Was soll dann daraus werden? Sie sagen selbst, das ist die 1. Instanz. Es ist doch klar, das die Stadt gegen ein solches Urteil in Berufung gehen würde. Also, im allerbesten Fall werden Sie vielleicht 2016, also nach der Eröffnung des Musikzentrums ein Urteil in Ihrem Sinne erhalten. Und was dann? Wollen Sie alles wieder abreißen? Oder geht es Ihnen nur darum, sagen zu können: UND ICH HABE DOCH RECHT GEHABT?

  7. Wenn das Gericht sagt, der Bürgerentscheid muss kommen und sich die Bürger beim Bürgerentscheid gegen das „Musikzentrum“ aussprechen, dann wird abgerissen auf Kosten des Steuerzahlers. Wir hätten ja den Bürgerentscheid auch gerne vor dem Bau des „Musikzentrums“ gehabt, aber die Befürworter inkl. Ihnen wollten es ja anders und haben uns bewusst in diesen Rechtsstreit gezwungen. Sollte es so kommen, dann wären die, die den Bürgerentscheid nicht wollten, Sie ja glaube ich ja auch, für die Geldverschwendung direkt mitverantwortlich.

    Das Hauptargument der Befürworter wird jedoch bei einem Bürgerentscheid jetzt oder in den nächsten Monaten sein. Wenn wir den Bau jetzt abbrechen, dann entstehen uns dadurch Kosten, um das schon Gebaute wieder abzureißen und das investierte Geld wäre verloren. Dieses Argument könnte das einzige sein, was dann das „Musikzentrum“ dann rettet.

  8. Na na na, Herr Dr. Steude, bekommen Sie erst mal in der 1. Instanz Ihr erhofftes Urteil! Dann geht die Stadt Bochum in die Berufung. Und 2016 reden wir dann weiter.
    Dann dürfen Sie das Musikzentrum gerne abreißen und die dämlichen Bochumer dafür verantwortlich machen.
    Wie blöd ist dieser Stadtrat und wie schlau sind Sie!
    Aber es ist schon interessant, was man aus Ihnen alles herauskitzeln kann. Sie annimieren einen geradezu, weiterzubohren. Man fragt sich immer: gehts noch irrer? Und stellt fest: es geht.

  9. Noch eine Anmerkung, Herr Dr. Steude,
    Zitat: die Befürworter des Musikzentrums haben Sie „bewußt in den Rechtsstreit gezwungen.“
    Also, das ist schon eine kollossale Aussage. Jeder, der nach den Regeln unserer parlamentarischen Demokratie gefaßte Entscheidungen einfach hinnimmt, zwingt jeden Gegner eines Beschlusses in den Rechtsstreit?
    Wissen Sie was, ich vermute immer mehr krankes Denken bei Ihnen. Dafür ist die Psychopathologie zuständig.

    • Wenn man einen Beschluss für falsch hält, dann geht man dagegen vor Gericht. Da haben Sie wohl was hinsichtlich des Funktionierens unseres Rechtssystem falsch verstanden.

      Wenn man politisch denkt, schaut man sich an, wollen die Bürger über eine Sache selbst entscheiden oder nicht. Wenn Sie das in großer Zahl wollen, dann gibt man ihnen dazu die Möglichkeit. Eigentlich ist es dann gar nicht erforderlich, dass man sie erst die Unterschriften sammeln lässt, geschweige denn dass man auf rechtlichem Weg versucht zu verhindern, dass das Begehren erforderlich ist.

      Ein Bürgerentscheid ist auch für das Projekt besser, ein positiver Entscheid legitimiert das Vorhaben und sichert langfristig seine Zukunft. Das „Musikzentrum“ wird nie in den Köpfen der Menschen aus Bochum und Wattenscheid verankert sein, ähnlich wie das Terminal. Die fehlende Legitimation wird ein immerwährender Makel bleiben.

      Wenn die Bezirksregierung der Stadt sagt, ihr müsst die BoSy zu machen, denn ihr könnt sie euch nicht mehr leisten (wie in DUI bei den Philharmonikern) dann wird der Widerstand bei den Bürgern gegen eine solche Entscheidung gering sein. Weil viele Bürger dem „Musikzentrum“ ohnehin die Legitimation absprechen.

  10. Herr Admin,
    das Musikzentrum wächst jetzt – und es wird gedeihen. Warten Sie es einfach ab und versuchen wenigstens ansatzweise, sich in der realen Welt zurechtzufinden.
    Mit dem Abriß müssen Sie sich wahrscheinlich noch ein paar Jahre gedulden. Tja, das schmerzt, wenn ich mich in Ihre schräge Wirklichkeit hineinversetze.

  11. So ein Anneliese Brost Musikforum ist, im besten Fall, ein Projekt welches die Bochumer Gemüter auseinandertreibt und der Stadtrat hat das so entschieden. Traurige Bürgervertretung! Wo bleibt da die Repräsentanz?
    Meiner Ansicht nach wollen das Ding nur ein paar ignorante Klassikfans, denen der Rest der Infrastruktur egal zu sein scheint.

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