23 Mrz

Simona Saveska, Wahlkreis 52

simonaSimona Saveska

23 Jahre alt

Studentin (Jura)

Wahlkreis 52, Steinkuhl

Aufgrund meines Studiums zog ich nach Bochum. Schon bald merkte ich, dass Bochum für junge Menschen nicht so viel zu bieten hat, weder ein ausgewogenes kulturelles Programm noch ein belebtes Nachtleben. Als Studentin erscheint mir diese Stadt nicht sonderlich attraktiv für ein Leben nach dem Studium.

Dabei ist ein großes Potential durchaus zu verzeichnen. So stellen das Bermuda3eck, das Schauspielhaus und das Bergbaumuseum den Kern Bochums dar.

Es ist jedoch schade und nicht weiter tragbar, dass jahrelange Fehlentscheidungen und Misskalkulationen der politischen Führung das Bild der Stadt ruinieren. Jedem wird einleuchten, dass ein Musikzentrum Bochum noch weiter in die finanzielle Krise reißt. Allerdings sind solche und ähnliche Entscheidungen an der Bochumer Tagesordnung. Es kann nicht angehen, dass Schulen geschlossen werden, obwohl 30 Kinder in einer Klasse sitzen, oder dass Unternehmen sich nicht in Bochum ansiedeln wollen, obwohl wir die sechstgrößte Uni Deutschlands haben.

Ändert sich nichts, wird Bochum früher oder später völlig untergehen. Um dies zu vermeiden, setze ich mich als STADTGESTALTERin ein.

simona.saveska@die-stadtgestalter.de

14 Gedanken zu „Simona Saveska, Wahlkreis 52

  1. Also, wenn ich Ihren Beitrag lese, vermute ich, daß Sie mit Scheuklappen durch die Welt laufen. Schlimm, daß daraus dann Juristen werden.
    Es gibt kein „ausgewogenes kulturelles Programm“ und kein Nachtleben in Bochum? Ich nehme jetzt mal an, Sie pendeln ständig zwischen Steinkuhl und der Uni. So nehmen Sie die Bochumer Wirklichkeit verständlicherweise reichlich verzerrt wahr.
    Nur ein paar Tips: Die Bosys, eines der besten dt. Symphonieorchester, treten oft im Audimax auf. Da brauchen Sie noch nicht mal in die Stadt fahren.
    Daß Bochum ein bundesweit seit Jahrzehnten renommiertes Schauspielhaus hat, haben Sie ja schon mitbekommen. Ist das Programm nicht „ausgewogen“?
    Das Bermuda-3eck ist geradezu DAS Vergnügungszentrum des Ruhrgebietes. Wenn Ihnen das nicht reicht, empfehle ich Ihnen eine Übersiedlung nach St. Pauli.

    • Das Schauspielhaus hat sicher in Deutschland einen erstklassigen Ruf, die BoSy gehören zu den besseren Orchestern. Auch das Bermudadreieck hat im Ruhrgebiet eine große Anziehungskraft. Aber was ist mit der freien Kunst- und Kulturszene? Die gibt es, ist aber im Ruhrgebiet nach wie vor unterentwickelt. Man vergleiche sie mit der Szene in Metropolen wie Berlin, Köln, von europäischen Metropolen wollen wir gar nicht reden.

      Wir haben 50.000 Studenten in Bochum, doch kaum einer will hier wohnen und leben. Mit dem jetzigen Angebot sprechen wir die Studenten nicht in ausreichendem Maße an. Das ist Fakt. Unsere Stadt verliert daher Einwohner, während die Bevölkerung in allen anderen Universitätsstädten wächst.

      Leider deckt sich ihre Wahrnehmung nicht mit der der Studenten, die haben einen anderen Anspruch an eine Metropole. Ein 5. Konzerthaus gibt ihnen nichts.

    • Immer wieder, BoSy, Schauspielhaus und Bermudadreieck. Das ist für eine Großstadt doch sehr dünn, oder nicht? Die freie Kulturszene des Ruhrgebietes hat in D kaum einen Ruf, außer ein paar ganz wenigen Personen und Projekten.

  2. Na ja, viel mehr als ein „Und ich habe doch Recht“ war dsas ja nicht.
    Die Bosys gehören zu den „besseren“ Orchestern? Habe ernste Zweifel, ob Sie die musikalische Qualifikation für eine solche Abwertung besitzen.
    Und, natürlich, zum Schluß darf auch der Hieb auf das Musikzentrum nicht fehlen. Oder was meinen Sie mit dem 5. Konzerthaus? Wo sind die anderen 4? Ist der Audimax auch ein Konzerthaus?
    Ich habe das Gefühl, Sie leben in einer anderen Welt. In der Dr.Steude/Sommer-Welt. Die haben die Niederlage bei ihrer großartigen Aktion wohl immer noch nicht verwunden.
    Ich dagegen genieße es, seit einigen Tagen beobachten zu können, wie dieses tolle Projekt heranwächst. Da bekommt die Stadt Bochum für den berühmten Appel und n Ei so ein Konzerthaus quasi geschenkt, und es entsteht genau an der richtigen Stelle. Auch spätere Generationen werden noch dafür dankbar sein. Aber der Betrieb kostet ja auch noch Geld? Ach was, nicht zu glauben.

    • Bochum ist die einzige Stadt, vermutlich der Welt, in der man 3 Konzerthäuser ab Stadtmitte in 20 Minuten erreichen kann: DO, GE und E. Ein 4., DUI, liegt etwas weiter weg. Da braucht man ein 5.?

      Ist Ihnen der Flughafen in DUI, DO oder FRA auch zu weit weg und wir brauchen einen eigenen in BO? Vielleicht im Weitmarer Holz?

  3. ..während frau saveska ein „ausgewogenes kulturelles programm“ noch gar nicht bemerkt hat ists dem allgegenwärtigen steude bekanntermaßen schon viel zuviel..

    ..ein flüchtiger blick in ein beliebiges ruhrstadtmagazin zeigt mir für jeden tag des jahres ein von einer person niemals zu bewältigenden einmaligen kulturellen reichtum an..das ruhrgebiet gehört zu den dichtesten (hoch-)kulturräumen der welt und das ist auch gut so..

  4. Mit vielen Universitätsstädten kann das Kulturleben in Bochum und dem Ruhrgebiet leider nicht mithalten. Das Kulturleben in den Studentenkneipen gibt es kaum. Es gibt den Kommerz im Bermuda3eck und die städtisch subventionierte Kreativwirtschaft, daneben noch einige zart blühende Pflänzchen. Konkurrenzfähig ist davon leider bisher nur weniges. Vergleichbar mit dem Kulturleben in Metropolen ist das ganze noch lange nicht. Dafür fehlt es schon allein an den jungen Leuten, die in der Stadt leben.

    Trends setzt Bochum schon lange nicht mehr.

  5. Herr Ober-Stadtgestalter Dr. Steude!
    Interessant zunächst, wie schnell Sie auf meinen Vorwurf reagiert haben, daß Ihre superengagierten Kandidaten nicht selbst antworten. Aus Admin haben Sie jetzt allgemein den „Stadtgestalter“ gemacht – auch wenn jeder weiß, wer dahinter steckt. Nämlich Sie, Herr Dr. Steude, der Super-Bochum-basher. Und praktisch alle hinter Ihnen versammelten Kandidaten fahren schlicht auf Ihrer bashing-Schiene. Das sind doch alles nur Marionetten. Fast alle Beiträge fangen an mit: „was mir in Bochum NICHT (!) gefällt.“ Das ist die Grundintention, und natürlich das Warmhalten Ihres Traumas. Nur mal eine Zwischenfrage: wieviel an Gerichts- und Anwaltskosten haben Sie eigentlich schon verbraten? Und sind Sie weiter vor dem Verwaltungsgericht aktiv?
    Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß in Deutschland weitgehende Freizügigkeit herrscht. Jeder kann sich seinen Wohnsitz suchen. Und wenn es denn so furchtbar hier in Bochum ist, empfehle ich Ihnen einen Abflug!
    Herr Dr. Steude, Sie sind alt genug, um endlich mal in sich zu gehen und diesen spätpubertären Spielchen Ade´ zu sagen.

  6. Frau Saveska,
    haben Sie eigentlich mitbekommen, daß sich auf Ihren Beitrag hier eine recht lebhafte Diskussion entwickelt hat? Fühlen Sie sich gar nicht bemüßigt, in irgendeiner Weise Ihre Stimme dazu zu erheben? Ich denke, Sie wollen politisch aktiv werden, und die Wahlen sind ja bald.
    Da wundere ich mich schon ein wenig über Ihre Sprachlosigkeit. Ach na klar, Sie liegen bestimmt gerade an der playa de Palma – Entschuldigung für die Störung.

  7. Nun Herr Kraft werden Sie mal nicht nervös. Halten Sie doch ihre Emotionen im Zaum. Fr. Saveska wird Ihnen, wenn Sie Zeit hat, antworten. So eilig ist es aber nun auch wieder nicht.

    Hier mal was zu lesen für Sie, damit Ihnen die Zeit nicht zu lang wird:
    http://www.zeit.de/2012/46/James-Bond-Wattenscheid

    Über Wattenscheid. Das ist die Wahrnehmung von außen, wenn man mal ihre Schönfärbebrille abnimmt und sich auch mal die Außenbezirke anschaut. Und deshalb haben wir 2022 30.000 Menschen weniger in der Stadt.

    Wir wollen was ändern und sagen unsere Kritik laut. Andere sagen nichts, ziehen die Konsequenzen und sind weg.

    Und andere, wie Sie, sind anspruchslos und geben sich mit allem zufrieden und reden sich die Realitäten einfach schön.

  8. Oha, Herr Dr. Steude, Frau Saveska wird antworten, wenn sie Zeit hat. Kann ich gut verstehen, als 23-jährige Studentin hat man ja auch nicht viel Zeit. Jedenfalls nicht so viel wie Sie – in welcher Branche sind eigentlich Sie tätig? Sie sind doch Ökonom?
    Wenn hier übrigens einer nervös wird, habe ich da einen ganz anderen Verdacht, Herr Dr.!
    Was die Schönfärbebrille angeht, dazu sage ich nur: lieber die als Ihre schlichte bashing-Brille!

  9. Hallo Frau Saveska,
    Sie wollen die Interessen der Bochumer Bürger vertreten – und schaffen es nicht, binnen einer Woche eine Stellungnahme zu einer Diskussion Ihres Basis-statements abzugeben?
    Oh, Entschuldigung, Sie sind ja Studentin und haben deshalb natürlich keine Zeit.

  10. Sehr geehrter Herr Kraft,
    vielen Dank für ihr reges Interesse.
    Hiermit lade ich Sie herzlich zu unserem morgigen Infostand auf dem Husemannplatz ein. Ab elf Uhr geht es los.
    Da werden Sie erfahren, dass wir als STADTGESTALTER die Zukunft Bochums sind!
    Ich freue mich auf Sie und verbleibe
    mit freundlichem Gruß.

  11. Nett, daß Sie mich zu Ihrem Straßenstand einladen.
    Trotzdem fällt mir auf, daß sie zu einer kurzen, stichwortartigen Antwort auf meine Fragen bezüglich des „unausgewogenen Kulturprogramms“ und des Bochumer angeblich fehlenden Nachtlebens auch nach einer Woche entweder nicht willens oder nicht fähig sind. Ist Ihnen vermutlich zu anstrengend.
    Irgendwie traurig für eine Studentin. Schöne neue Steude-Welt….

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