14 Mrz

Gabriele Bedrunka, Wahlkreis 65

gabi

Gabriele Bedrunka

23 Jahre alt
Studentin (Jura)

Wahlkreis 65, Dahlhausen

„Fragt man überzeugte und zufriedene Bochumer, was denn an der „Ruhrpott Metropole“ so besonders sei, bekommt man häufig dieselben Antworten: „ das Deutsche Bergbaumuseum, natürlich der Vfl, das Schauspielhaus und nicht zu vergessen Bochumers Kneipenmeile, das Bermudadreieck“.

Mag sein, dass Bochum diesbezüglich einiges zu bieten hat, nichtsdestotrotz besteht in vielerlei Hinsicht Verbesserungsbedarf. Zu denken ist hierbei  an das doch sehr triste und graue Stadtbild, die seit Jahrzehnten bestehende Sanierungsbedürftigkeit der Hustadt, des Uni-Centers und der Ruhr-Universität selbst sowie und vorallem an das eher magere Freizeitangebot für Schüler und Studenten.

Doch mit den richtigen Ideen und viel Engagement lässt sich sicherlich einiges umgestalten. So könnte nun endlich auch aus der angeblichen „UniverCity Bochum“, von der bis jetzt lediglich die Rede einer Pendlerstadt sein kann, tatsächlich eine Universitätsstadt werden.“

gabriele.bedrunka@die-stadtgestalter.de

 

4 Gedanken zu „Gabriele Bedrunka, Wahlkreis 65

  1. Zitat: „Nichtsdestotrotz besteht in vielerlei Hinsicht Verbesserungsbedarf.“ Volltreffer! Leider gehört Bochum nicht zu den Tausenden deutschen Städten, in denen es keinen Verbesserungsbedarf gibt.
    Kleine Randbemerkung: der Sanierungsbedarf der Ruhr-Uni ist ja wohl nicht Aufgabe der Stadt Bochum.
    Zum Thema Universitätsstadt Bochum: Bochum I S T seit Jahrzehnten eine richtige Universitätsstadt. Sehen Sie sich doch mal das übrige Ruhrgebiet in dieser Hinsicht an. Bochum ist D I E Kultur- und Bildungshauptstadt des Ruhrgebietes. Das sollte man endlich mal anerkennen. Wo gibt es eine wissenschaftlich so hochanerkannte Uni, wo sonst gibt es ein Bermuda3eck? Nur in Bochum!!!
    Last but not least: unsere glänzenden Bosys! Ein herausragendes Orchester, und ein Segen des Himmels, daß sie jetzt endlich einen angemessenen Vortragsort erhalten!

    • Das Unicenter und die Hustadt werden ebenso genannt und sind massiv sanierungsbedürftig. Da ist die Stadt am Zug. Das Bermudadreieck ist regional im Ruhrgebiet ein Anziehungspunkt. Ebenso die BoSy. Nur in Ausnahmefällen kommen Menschen aus anderen Teilen der Republik, um sie hier zu hören. Europaweit sind sie schon nur noch ganz ganz wenigen bekannt.

      Eine richtige Universitätsstadt ist eine Stadt, in der die Studenten leben und arbeiten. Bei uns gibt es 50.000 Studenten. Nur wenige aber arbeiten und leben hier. Die meisten pendeln nur zu den Vorlesungen her.

  2. Danke, Herr Dr. Stadtgestalter, Sie haben sich das erste mal -wenn auch in Maßen – aber doch positiv zu Bochum geäußert, sogar, man höre und staune, zu den Bosys. Würde mich freuen, wenn darin ein gewisser Wandel Ihrer Anschauungen in Richtung auf eine realitätsnähere Sicht der Dinge zum Ausdruck käme.
    Insoweit – weiter so, Herr Dr. Steude!

  3. Noch eine Ergänzung, Herr Dr. Steude,
    Sie haben natürlich Recht, daß die Bosys überregional kaum bekannt sind. Da können sie mit den Berliner Philharmonikern sicher nicht konkurrieren.
    Dennoch kann ich (als jemand, der seit über 50 Jahren aktiv Musik betreibt) sagen, daß die Bosys in meinen Augen Orchestermusik der Extraklasse bieten. Nur darum geht es. Da stimmt einfach alles, und wir haben in Bochum auch ein sehr aufgeschlossenes Publikum. Erwähnenswert ist auch die herausragende Disziplin, bei Pianostellen werden Sie niemals das kleinste Nebengeräusch hören.
    Vielleicht können Sie jetzt ansatzweise begreifen, daß ich (und etliche andere Bürger) mich über den Bau des Musikzentrums freue, zumal es städtebaulich natürlich optimal plaziert wird und schon von daher ein Gewinn für Bochum werden wird. Daß später natürlich auch Betriebskosten anfallen, ist nicht zu bestreiten. Aber das ist bei allen Investitionen so. Mit dem Argument des Geldmangels könnten Sie doch buchstäblich jedes Projekt bekämpfen. Da müßte man dann auch über die Einstellung des Schauspielhaus-Betriebs nachdenken.
    Vergessen Sie nicht: Bochum bekommt dieses Konzertgebäude fast geschenkt, und der Stadtrat hat endgültig entschieden. Deshalb: lassen Sie uns jetzt gemeinsam für den Erfolg dieses Projektes eintreten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.